Treffen vom 19. März 2026

Mit ganzen 12 Teilnehmern fand unser Märzstammtisch in unserem potentiell neuen Stammlokal Wäi daham statt. Dabei waren diesmal Michael, Stefan2, Dennis, Jan, Frank, Stefan, Nick, Patrick, Johannes, Jakob, Max und zum ersten Mal Sebastian.

Stefan2 hat Anfangs ein wenig über ein paar Probleme mit dem Raspberry Pi erzählt, da dort die Stromversorgung nicht sehr stabil ist und Lösungen im Internet nicht mehr hergeben als mehr Kondensatoren und/oder mehr Widerstände einzubauen.

Ein allgemeines Thema des Stammtisches war wieder einmal KI in der Spieleentwicklung. Von Codeassistenten, über Bildgenerierung bis NVIDIA DLSS 5 findet es sich überall und wird sowohl von Spielern als auch Entwicklern gespalten betrachtet. Die einen finden es toll weil es unter anderem die Hürde für Indie-Spieleentwickler enorm senkt, während andere nichts damit zu tun haben wollen oder einfach nur genervt davon sind, dass es einem überall aufgedrückt wird. Auch der Einfluss auf die Preisentwicklung von Hardware war Thema, als auch die Frage ob und wie lange die Preise für die Nutzung von Claude & Co. noch so niedrig gehalten werden können.

Patrick hatte einen Shader entwickelt, mit dem man eine 2d top down Ansicht rotieren kann und dadurch den Eindruck von 3d vermittelt. Das ganze sah schon sehr beeindruckend aus.

Michael hat eine Buchempfehlung für Ready Player One ausgesprochen, man sollte aber vorher am besten den Film vergessen.

Johannes (war vor ein paar Jahren regelmässig mit seinem Spiel Fitris am Start) entwickelt aktuell einen roguelite deckbuilder, in dem bis zu je 9 als Karten dargestellt Charaktere auf einem Spielfeld gegeneinander kämpfen. Er plant dieses Spiel, vielleicht noch dieses Jahr, auf Steam zu veröffentlichen.

Jakob hatte ein Projekt dabei, bei dem er 3D Druck und NFC Chips kombiniert, um sowohl nette Spielereien als auch nützliche Funktionen zu erfüllen.

Außerdem gab es noch einen klitzekleinen Grabenkrieg zwischen denen die mit Nintendo und denen die mit SEGA aufgewachsen sind. Während Nintendo mit so Klassikern wie Mario und Zelda glänzen konnte, hatte SEGA die „erwachseneren“ Spiele (mit Blut!) wie Mortal Kombat und Streets of Rage im Angebot.

Auch Filme wurde diesmal wieder diskutiert, insbesondere die Synchrokultur in Deutschland. Während in anderen Ländern teilweise eine einzige Person einen ganzen Film vertont, kann sich niemand von den Stammtischlern an eine Zeit erinnern in der es so etwas in Deutschland gab. Thematisiert wurde auch die teilweise recht freien Übersetzungen durch die Filme ganz anders wirken als in der Originalsprache. Etwas was oft gut geht aber manchmal auch nicht so begeistert.

Irgendwie waren auch Kinderspielzeuge wie Looping Louie Thema, welches es auch in einer Erwachsenenversion mit Bierkästen gibt. Außerdem wurde über die Tonybox geschimpft aber auch die Funktionsweise von Tiptois erklärt (Kamera im Stift, die ein Raster/Punktcode im Buch erkennt und entsprechendes Audio abspielt).