Treffen vom 15. Januar 2026

Beim Januarstammtisch wurde im O`Toole`s Schmiede Irish Pub testgegessen und -getrunken. Mit dabei waren diesmal Dennis, Patrick, Marian, Jan, Frank, Nick, Lionel, Tobias und zum ersten Mal dabei war Robin.

Robin studiert am SAE Institut im Bereich Game Art & 3D Animation. Sie hat noch nicht lange mit Games zu tun, da sie vor dem Studium ihre Zeit vor allem in soziales Engagement investiert hat. Inzwischen haben es ihr aber Partygames angetan bei denen sie mit Freunden zusammen Spaß haben kann. Zur Zeit ist RV There Yet? ihr Favorit aus diesem Bereich.

Nick zieht derweil in Death Stranding 2 durch schöne Landschaften, während Dennis am Megabonk-en ist. Bei Nick und Lionel waren weiterhin Starfield und Empyrion ein Thema, hier vor allem der Bau von Raumschiffen und der RPG-Aspekt, und die Möglichkeit sich seine eigene Story zu schreiben, statt einfach nur das sture actionorientierte Durchspielen der Story.

Außerdem war der Global Game Jam, der vom 30. Januar bis zum 1. Februar stattfindet, ein Thema. Dieser findet in Nürnberg auf dem Gelände des SAE Institute statt und wird dort von Jan organisiert. Tobias hat erst ab Samstag Zeit, will aber versuchen vorbei zu kommen und Sounds bei Spielen beizusteuern. Robin, als Studentin die den ganzen Komplex kennt, überlegte derweil wo sie dort am besten übernachtet. Ja, man kann dort auch übernachten, auch als Nicht-Student, aber einen Schlafsack sollte man schon mitbringen. Nick ist fasziniert davon wie man in so kurzer Zeit Spiele entwickeln kann und Jan berichtete von einem Jam, bei dem jemand seine Vorschulkinder mitgebracht hat, und diese dann die Soundeffekte und Grafiken mit Wachsmalstiften beigesteuert haben. GameJams, ein Spaß für die ganze Familie!

Eine Feststellung bei der Diskussion über GameJams war auch, wie diese sich von der Enginenutzung her gewandelt haben. Wo vor 2 Jahren noch zu 90% Unity genutzt wurde, nutzt inzwischen fast jeder Godot.

Tobias hatte ein kleines Puzzlegame dabei, dass er kürzlich entwickelt hat. So gab es nach langer langer Zeit mit Coffee n‘ Gems endlich einmal wieder was kleines zum Spielen. Der Rekord auf dem Stammtisch lag bei 11 fehlenden Gems beim Endscreen. Schaffst du es alle zu sammeln? Allgemein mag er Puzzlespiele wie sie aktuell sind, wo nicht unbedingt jede Mechanik direkt verraten wird, sondern man sie mit der Zeit entdeckt. So erzählte er von einem 2D-Pixelgame, bei dem man erst später erfährt, dass man die Kamera drehen kann und dadurch in ganz anderen Bereich in der Welt kommen kann. Ein weiteres Puzzlespiel über das sich unterhalten wurde, war RECUR (war auch Thema beim letzten Indie Outpost). Hier muss man Zeit nutzen um Puzzle zu lösen und weiter zu kommen.

Frank erzählte von Festivals. Einerseits von Metallfestivals und andererseits von Mittelalterfestivals. Dabei bevorzugt er letztere, da diese mehr Charme und Persönlichkeit haben und nicht so sehr auf Kommerz ausgerichtet sind. Auch das Publikum dort findet er insgesamt freundlicher, vermutlich weil es eher eine Nische ist und Neuankömmlinge gern gesehen sind.

Patrick bildet sich derweil im Bereich Shader fort und stellt fest, dass man dafür im Vergleich zur klassischen Programmierung umdenken muss. Das ging auch Dennis so als er sich dort eingearbeitet hatte. Insbesondere die Fragment Shader, weil im Endeffekt jeder Pixel mit dem gleichen Code aber meist anderen Ergebnissen, parallel berechnet wird.

Ein weiteres Thema des Stammtisches waren Serien wie Fallout, The Witcher, Stranger Things und Squid Game. Alle hatten sie gemeinsam, dass sie gut anfingen, aber in späteren Seasons abbauten oder aufgrund ihres Erfolgs unnötig in die Länge gezogen wurden. Auch überzogene Darstellung von Charakteren wurde unter anderem am Beispiel des Mary Jane Tropes diskutiert.